143. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises

Am Montag, 25. November 2019, 20 Uhr, findet die 143. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises Herne im Marienhospital Herne, Hölkeskampring 40, 44623 Herne Hörsaal 1, Tagungszentrum Erdgeschoß, statt.

Folgende Beiträge sind bisher eingegangen:

  • Kasuistik: Proktitis mit Pseudopolyp und was daraus wurde
    R. Schmidt
  • Adipositas und Frauengesundheit
    S. Kautt, M. Kemen
  • Kasuistik: Erhöhte Leberwerte – was dahinter steckte
    J. Scholle
  • Kasuistik: Chronisches postprandiales Erbrechen – was dahintersteckte
    J. Schweinfurth

Neuer Kollege in unserer Praxis – herzlich willkommen!

Dr_med_Marcel_Sandmann

Dr. Marcel Sandmann unterstützt ab sofort das Ärzteteam an der Wiescherstraße.

Dr. Sandmann studierte an der Universität Duisburg-Essen von 1999-2005.
Von 2006-2012 erfolgte die Weiterbildung zum Internisten und Gastroenterologen im Klinikum Dortmund.
2014 erhielt er ein Stipendium an der Universität von Birmingham, Alabama, USA.
In der Zeit von 2013-2019 war Herr Dr. Sandmann als Oberarzt im Klinikum Dortmund tätig.
Seit 2017 engagiert er sich zusätzlich als Dozent an der Heidelberger Medizinakademie.
2019 wurde er für den Burda Award in der Kategorie Engagement des Jahres nominiert.

Mitgliedschaften: Deutsche Gesellschaft für Verdauung- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS), Gesellschaft für Gastroenterologie in NRW (Vorstand), Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng).

Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Dr. Sandmann für unser Praxisteam gewinnen konnten.

Dietrich Hüppe zum Ehrenmitglied der DGVS ernannt

Dietrich Hüppe - Verleihung Ehrenmitggliedschaft DGVS

Während der Jahrestagung der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen – die Fachgesellschaft aller deutschen Gastroenterologen in Klinik und Praxis) wurde Dr. med. Dietrich Hüppe aus Herne am 2.10.2019 zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Er ist bisher der einzige niedergelassene Gastroenterologe, dem diese Auszeichnung zu Teil wurde.

In seiner Verleihungsrede in Wiesbaden führte Prof. Stefan Zeuzem aus:
Mit der Ehrenmitgliedschaft der DGVS wird in diesem Jahr Dietrich Hüppe ausgezeichnet. Er wurde 1950 in Herne geboren, er studierte zunächst Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Bochum und war von 1974 bis 1976 Lehrer und im Zivildienst tätig.
Von 1976 bis 1982 studierte er in Bochum Humanmedizin und komplettierte seine Facharztausbildung für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus Herne und im Krankenhaus Bergmannsheil, Bochum. Neben dem Facharzt für Innere Medizin erwarb Herr Hüppe die Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie sowie die Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin. Dr. Hüppe ist seit 1992 niedergelassen und hat sich über viele Jahr im Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen, im BDI der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sowie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, der Deutschen Leberstiftung und zahlreicher anderer Organisationen höchst verdient gemacht.

Von herausragender Bedeutung sind seine Versorgungsforschungsprojekte auf dem Gebiet der chronischen Virushepatitiden, den Komplikationen der Leberzirrhose, der Epidemiologie und Prävention des kolorektalen Karzinoms sowie den entzündlichen Darmerkrankungen. Er ist Verfasser oder Co-Autor von über 100 Originalbeiträgen und hat aktiv an zahlreichen klinischen Studien der Phasen 2 bis 4 teilgenommen.

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten ernennt Herrn Dr. med. Dietrich Hüppe zum Ehrenmitglied insbesondere für seine Leistung im Deutschen Hepatitis C-Register der Deutschen Leberstiftung. Es handelt sich hier um eines der weltweit größten Register mit zahlreichen Originalpublikationen zu den verschiedenen Aspekten der Diagnostik und Therapie der Hepatitis C.

Dietrich Hüppe - Verleihung Ehrenmitggliedschaft DGVS

142. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises

Am Montag, 7. Oktober 2019, 20 Uhr, findet die 142. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises Herne im EvK Herne, Wiescherstraße 24, 44623 Herne, statt.
Folgende Beiträge sind bisher eingegangen:

  • Kasuistik: Akutes Leberversagen – dagegen ist (k)ein Kraut gewachsen
    M. Sandmann, Gastroenterologische Gemeinschaftspraxis Herne
  • Darmkrebsvorsorge – aktuelle Entwicklungen und Studien
    D. Hüppe
  • Vorstellung Originalarbeit: Many patients with irritable bowel syndrome have atypical food allergies not associated with immunoglobulin E (A. Fritscher-Ravens et al., Gastroenterology 2019;157:109-118)
    M.v.d.Ohe

Dysphagie (Schluckstörungen) – ein langer Weg zur Diagnose

Schluckstörungen sind eine häufige Indikation zur gastroenterologischen Diagnostik. Sie bedürfen kurzfristiger Abklärung. Die Differenzialdiagnose ist umfassend und reicht von funktionellen Beschwerden wie einem Globussyndrom über Entzündungen bis zu einer malignen Erkrankung (Ösophaguskarzinom). Zumeist gibt es effektive Therapiemöglichkeiten der Beschwerden.

Veröffentlichung in den „GASTRO-NEWS 06-2019“ von Dr. med. Dietrich Hüppe und Prof. Dr. med. Andrea Tannapfel – gesamten Beitrag lesen

Praxisnewsletter September 2019

In dieser Ausgabe mit folgenden Themen:

  • Gastro-Praxis-Herne @St. Peter Ording – Betriebsausflug 2019
  • Neues Medikament zur Behandlung der Bindegewebsvermehrung bei nichtalkoholischer Steatohepatitis (NASH) in der Erprobung
  • Obstipation – was kann ich gegen chronische Verstopfung tun?
  • Darmkrebsvorsorge ab 50!

141. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises

Am Montag, 9. September 2019, 20 Uhr, findet die 141. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises Herne im EvK Herne, Wiescherstraße 24, 44623 Herne, statt.

Folgende Beiträge sind bisher eingegangen:

  • Was ist eigentlich eine Gastritis?
    A. Tannapfel
  • Peri-interventioneller Umgang mit oralen Antikoagulantien
    M. v.d.Ohe
  • Kasuistik: Rezidivierende Dysphagie – eine lange Geschichte bis zur Diagnose
    D. Hüppe, G. Felten, A. Tannapfel
  • Kasuistik: Ein neuer Fall aus der Leberkiste
    M. Hinz

Von wegen exotisch! Hepatitis E ist das häufigste Hepatitisvirus in Deutschland

Pressemeldung der Deutschen Leberhilfe e.V.: Am 28. Juli 2019 ist Welt-Hepatitis-Tag

Blutprodukte werden künftig getestet

Köln, 10. Juli 2019. Das Hepatitis-E-Virus wurde lange Zeit als Reisekrankheit aus fernen Ländern wie z.B. Indien angesehen, wo diese Infektion oft über verunreinigtes Wasser übertragen wird. Heute wissen wir: Hepatitis E ist schon seit Jahrzehnten in Deutschland heimisch – und viel weiter verbreitet als die bekannten Viren der Hepatitis A, B und C. Besonders viele Hepatitis-E-Infektionen in Deutschland erfolgen durch rohes oder unzureichend gegartes Fleisch von Haus- und Wildschweinen, wie zum Beispiel Schweinemett, luftgetrocknete Salami und Leberwurst. Rohes Fleisch von Rotwild kann ebenfalls zu Infektionen führen. Hepatitis E kann jedoch auch Vegetarier betreffen, wenn Feldfrüchte wie Erdbeeren oder Rucolasalat mit Tierfäkalien gedüngt werden. Blutprodukte sind eine weitere mögliche Ansteckungsquelle, die aber künftig ausgeschaltet werden soll.

Immer mehr Fallberichte: Mehr Infektionen oder nur mehr Aufmerksamkeit

Dem Robert-Koch-Institut werden seit einigen Jahren immer mehr Hepatitis-E-Infektionen gemeldet. Hierbei ist unklar, ob die Zahl der Infektionen zunimmt oder einfach dank der größeren Aufmerksamkeit häufiger auf Hepatitis E untersucht wird. Knapp 17% der deutschen Bevölkerung tragen Antikörper gegen Hepatitis E in sich. Ältere Menschen haben häufiger Spuren einer durchgemachten Infektion als Jüngere: Bei Menschen unter 30 Jahren finden sich nur bei etwa 5% Antikörper, bei Menschen über 60 kann je nach Untersuchung jeder Vierte betroffen sein.

Keine Impfung in Deutschland und Europa verfügbar

Gegen Hepatitis E ist in Deutschland und Europa noch kein Impfstoff verfügbar. In China gibt es zwar seit 2012 einen Impfstoff, doch dieser basiert auf einem anderen Untertyp des Hepatitis-E-Virus (Genotyp 1). Es ist unklar, ob dieser Impfstoff auch gegen den Genotyp 3 schützen würde, der in Deutschland und Europa besonders weit verbreitet ist.

Meist milder Verlauf – aber Komplikationen möglich

Eine Neuinfektion mit Hepatitis E verläuft bei sonst gesunden Menschen in den allermeisten Fällen symptomlos. In einigen Fällen können Hepatitis-typische Symptome wie Müdigkeit, Übelkeit oder eine Gelbfärbung der Haut und Augen auftreten. Viele Betroffene machen daher eine Infektion durch, ohne dies überhaupt zu merken.

Hepatitis E ist jedoch nicht immer harmlos: In einigen Fällen kann die Infektion zu neurologischen Komplikationen führen, wie z.B. starken Schmerzen und sogar Lähmungs­erscheinungen. In Indien, wo ein anderer Untertyp von Hepatitis-E-Viren vorherrscht (Genotyp 1), gab es Berichte über Leberversagen bei Schwangeren. In Europa und auch Deutschland ist eher der Genotyp 3 des Hepatitis-E-Virus verbreitet, welcher für Schwangere weniger gefährlich zu seine scheint. Doch auch der Genotyp 3 hat tückische Eigenschaften: Wer schon leberkrank ist und sich zusätzlich mit einer Hepatitis E infiziert, kann schlimmstenfalls ein akutes Leberversagen erleiden.

Chronische Hepatitis E: selten, aber gefährlich

Über viele Jahre dachte man, Hepatitis E verlaufe angeblich niemals chronisch. Inzwischen weiß man dies besser: Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, wie z.B. Organtransplantierten oder AIDS-Patienten, kann eine Hepatitis E chronisch werden und dann aggressiver verlaufen als andere Hepatitisinfektionen: Es wurde von Menschen mit chronischer Hepatitis E berichtet, die in nur ein bis drei Jahren eine vollständig vernarbte Leber, also eine Leberzirrhose entwickelten.

Chronische Hepatitis E ist im Notfall behandelbar, obwohl offiziell keine Arzneimittel gegen das Virus zugelassen sind. Ein altes Medikament aus der Hepatitis-C-Medizin, das Ribavirin, kann in schweren Fällen auch zur Behandlung der Hepatitis E eingesetzt werden und die Infektion ausheilen. Allerdings hat Ribavirin viele Nebenwirkungen wie z.B. Blutarmut und darf Schwangeren nicht gegeben werden. Zudem gibt es Menschen, die auf diese Behandlung nicht ansprechen. Bisher gibt es praktisch noch keine Therapiealternativen. Kürzlich scheiterte eine Studie, welche ein weiteres Hepatitis-C-Medikament namens Sofosbuvir gegen Hepatitis E untersuchte.

Hepatitis E in Blutprodukten: Testung ab 2020 bzw. 2021 vorgesehen

Blutprodukte werden in Deutschland seit langer Zeit auf Hepatitis B und C sowie HIV getestet, bisher aber noch nicht auf das Hepatitis-E-Virus. In der Vergangenheit wurden mehrfach Übertragungen des Hepatitis-E-Virus beobachtet, welches insbesondere bei Menschen mit Immunschwäche (die auch häufiger Blutprodukte benötigen) in bis zu 50% der Fälle chronisch werden kann. Aus diesem Grund hat das Paul-Ehrlich-Institut nun angeordnet, dass Blutspenden verbindlich auf die Hepatitis-E-Virusinfektion untersucht werden sollen.

Die Testung von Blutprodukten wird in zwei Stufen eingeführt. Ab dem 1. Januar 2020 ist die Testung verbindlich für alle Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate und für Stammzellpräparate aus Nabelschnurblut bzw. peripherem Blut oder Knochenmark. Für sogenannte therapeutische Frischplasmen, die als langfristiger Vorrat in Quarantäne gelagert werden, war diese Frist nicht einhaltbar. Hier gilt eine noch längere Übergangsfrist von anderthalb Jahren bis zum 1. Januar 2021.

Für Menschen, die dringend Blutprodukte benötigen, ist dies natürlich kein Grund, diese bis 2020 oder bis 2021 abzulehnen. Es gibt unklare Angaben, wie hoch das Risiko einer Hepatitis-E-Infektion derzeit ist. Laut zwei Studien könnte etwa einer von 1.200 bzw. 4.525 Blutspendern eine aktive Hepatitis-E-Infektion in sich tragen, bei welcher die HEV-RNA positiv ist.

Wir hätten uns eine noch schnellere Einführung dieser Tests gewünscht. Da es aber noch im letzten Herbst aufgrund der Testkosten erhebliche politische Widerstände gab, überhaupt Hepatitis-E-Tests von Blutspenden einzuführen, sind wir froh, dass die Testung nun zumindest grundsätzlich beschlossen und angeordnet ist. In der damaligen Diskussion wurde vorgebracht, dass Hepatitis E bei Gesunden in 99% der Fälle von selbst ausheile; doch wer Blutspenden benötigt, ist natürlich nicht gesund und bei Immunschwäche kann sogar die Hälfte der Hepatitis-E-Infektionen chronisch verlaufen. Diese können unbehandelt innerhalb von gerade einmal ein bis drei Jahren zu einer Zirrhose führen – viel rasanter als andere chronische Hepatitisinfektionen. Dieses Argument hat letztendlich dazu beigetragen, dass die Testung auch in Deutschland kommt.

Deutsche Leberhilfe e.V.

Wer ist die Deutsche Leberhilfe e.V.?

Die Deutsche Leberhilfe e.V. wurde vor 32 Jahren von engagierten Patienten gegründet. Der gemeinnützige Verein ist bundesweit tätig und hat sich als Informationsschnittstelle zwischen Ärzten und Leberpatienten etabliert. Die Leberhilfe verfolgt als Hauptziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem sie Patienten und ihre Angehörigen berät und Informationsschriften in verständlicher Sprache herausgibt. Ein weiteres Ziel des Vereins ist, die Bevölkerung u¨ber mögliche Ursachen, Verlauf, Therapie und Verhütung von Leberkrankheiten zu informieren. Langfristig soll dies dazu beitragen, Vorurteile zu entkräften und den schlechten Ruf der Lebererkrankungen als „selbstverschuldete” Krankheiten zu verbessern. In diesem Rahmen ist die Leberhilfe in Deutschland Ausrichter des Welt-Hepatitis-Tages.

Der Verein wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand geleitet und hat in Köln seine Geschäftsstelle, die mit erfahrenen Mitarbeitern besetzt ist. Bei medizinischen Fragen wird die Leberhilfe von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser besteht aus namhaften Fachärzten und Wissenschaftlern, die die Richtigkeit, Aktualität und Seriosität der medizinischen Informationen gewährleisten.

Was ist der Welt-Hepatitis-Tag?

Der Welt-Hepatitis-Tag wird global am 28. Juli 2019 begangen und steht dieses Jahr erneut unter dem Motto „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!“ Dieses Motto ist – wie auch das englische Motto „Find the Missing Millions“ – aktueller denn je. Während die chronische Hepatitis-B-Infektion bereits gut kontrollierbar, aber selten heilbar ist, ist Hepatitis C heute praktisch immer heilbar und könnte weltweit eingedämmt werden. Die WHO hat dieses ehrgeizige Ziel für 2030 ebenso gesetzt wie die Bundesregierung mit der BIS2030-Strategie. Die Bundesrepublik Deutschland ist vorbildlich beim Therapiezugang, aber liegt beim Screening hinter anderen Ländern: Nach wie vor ist von einer großen Dunkelziffer von Menschen mit unentdeckter Hepatitis B und C auszugehen und es gibt kaum Bemühungen, dies zu ändern. Derzeit rechnet die WHO deshalb nicht damit, dass Deutschland die bis 2030 gesteckten Eindämmungsziele erreichen kann.

Im Fokus des Welt-Hepatitis-Tages steht, die noch unentdeckten Patienten zu finden, um diese frühzeitig zu behandeln, vor Spätfolgen zu bewahren und Neuinfektionen einzudämmen.

Die World Hepatitis Alliance ist der globale Ausrichter des Welt-Hepatitis-Tages, in Deutschland organisiert die Deutsche Leberhilfe e.V. den Aktionstag. Weitere Informationen rund um den Welt-Hepatitis-Tag finden Sie auf www.welthepatititstag.info

Wer ist die Deutsche Leberhilfe e.V.?

Die Deutsche Leberhilfe e.V. wurde 1987 Jahren von engagierten Patienten gegründet. Der gemeinnützige Verein ist bundesweit tätig und hat sich als Informationsschnittstelle zwischen Ärzten und Leberpatienten etabliert. Die Leberhilfe verfolgt als Hauptziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem sie Patienten und ihre Angehörigen berät und Informationsschriften in verständlicher Sprache herausgibt. Ein weiteres Ziel des Vereins ist, die Bevölkerung u¨ber mögliche Ursachen, Verlauf, Therapie und Verhütung von Leberkrankheiten zu informieren. Langfristig soll dies dazu beitragen, Vorurteile zu entkräften und den schlechten Ruf der Lebererkrankungen als „selbstverschuldete” Krankheiten zu verbessern. In diesem Rahmen ist die Leberhilfe in Deutschland Ausrichter des Welt-Hepatitis-Tages.

Der Verein wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand geleitet und hat in Köln seine Geschäftsstelle, die mit erfahrenen Mitarbeitern besetzt ist. Bei medizinischen Fragen wird die Leberhilfe von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser besteht aus namhaften Fachärzten und Wissenschaftlern, die die Richtigkeit, Aktualität und Seriosität der medizinischen Informationen gewährleisten.

Quellen:

  1. Robert-Koch-Institut. RKI-Ratgeber Hepatitis E. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_HepatitisE.html; letzter Zugriff 26.6.2019
  2. Klingler M: Hepatitis-E-Test bei Blutspenden. https://www.gelbe-liste.de/nachrichten/hepatitis-e-blutspenden; letzter Zugriff 26.6.2019.
  3. Cornberg M et al.: Efficacy and safety of sofosbuvir monotherapy in patients with chronic hepatitis E: The HepNet SofE pilot study. ILC 2019; LB-04.
  4. EASL Clinical Practice Guidelines on hepatitis E infection. http://www.easl.eu/research/our-contributions/clinical-practice-guidelines/detail/easl-clinical-practice-guidelines-on-hepatitis-e-virus-infection Letzter Zugriff 26.6.2018

Kontakt:

Deutsche Leberhilfe e.V.

Krieler Str. 100

50935 Köln

Tel.: 0221/2829980

Fax: 0221/2829981

E-Mail: info@leberhilfe.org

Web: www.leberhilfe.org
www.welthepatitistag.info

Bildquelle:
Hintergrund Vektor erstellt von ibrandify – de.freepik.com

Hepatitis A bis E: kleine Viren, große Unterschiede

Pressemeldung der Deutschen Leberhilfe e.V.

Am 28. Juli 2019 ist Welt-Hepatitis-Tag

Köln, 02.07.2019. Am 28. Juli findet der Welt-Hepatitis-Tag statt, wie im letzten Jahr unter dem Motto „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen“. Das Motto ist aktueller denn je: Obwohl es wirksame Schutzmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten gibt, sind die meisten Infektionen noch nicht diagnostiziert.

Allein die chronische Hepatitis B und C betreffen weltweit schätzungsweise 325 Millionen Menschen – von denen gerade einmal 25 Millionen diagnostiziert sind. Sprich: 300 Millionen Menschen ahnen nichts von ihrer Infektion, die oft über Jahre still und heimtückisch die Leber schädigt. Die Leber hat kein Schmerzempfinden und bekannte Hepatitis-Symptome wie z.B. eine Gelbsucht treten nur bei einer Minderheit der Betroffenen auf.

Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Hepatitis“? Welche verschiedenen Formen gibt es? Und warum ist es so wichtig, die Unterschiede zu kennen? Unser Übersichtsartikel klärt auf.

Was ist Hepatitis?

Hepatitis heißt übersetzt „Leberentzündung“. Eine Hepatitis kann viele verschiedene Ursachen haben. Sehr oft sind die Viren Hepatitis A, B, C, D oder E für die Leberentzündung verantwortlich (Virushepatitis). Es gibt jedoch auch Leberentzündungen, die durch Medikamente, Giftstoffe, Alkohol (alkoholische Fettleber), Übergewicht (nicht-alkoholische Fettleber) oder eine Fehlsteuerung des Immunsystems (Autoimmunhepatitis) hervorrufen werden. Anders als virale Hepatitiden sind diese Erkrankungen niemals ansteckend.

Die Leber erfüllt viele lebenswichtige Aufgaben: Sie entgiftet das Blut und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel sowie bei der Verdauung, Immunabwehr und Blutgerinnung. Bei einer Hepatitis – egal ob viral oder nicht-viral – werden Leberzellen zerstört. Wenn eine Hepatitis chronisch wird, können sich durch die jahrelange Zellzerstörung Narben bilden (Leberfibrose). Ist die Leber vollständig vernarbt (Leber­zirrhose), sind die lebenswichtigen Funktionen stark eingeschränkt und es kann sich zudem ein Leberzellkrebs entwickeln. Mit einer rechtzeitigen Diagnose und Behandlung lassen sich diese Spätfolgen jedoch oft verhindern.

Hepatitis A (HAV)

Gegen das Hepatitis-A-Virus gibt es eine sichere Impfung. Hepatitis A wird oft in Mittelmeerländern gefunden und tritt daher häufig als Reisekrankheit auf. Übertragen wird das Virus durch mit HAV verunreinigtes Trinkwasser, also auch Eiswürfel, durch mit HAV kontaminiertem Wasser gewaschenen Früchten und Salaten und durch Muscheln aus solchen verunreinigten Gewässern, aber auch durch Schmierinfektionen, z.B. u¨ber Toiletten und Badewasser. Eine sexuelle Übertragung ist insbesondere bei oral-analen Praktiken möglich. In den Homosexuellen­szenen in Berlin, London, Amsterdam und anderen Großstädten wurde in der Vergangenheit mehrfach von Ausbrüchen berichtet.

Meist verläuft Hepatitis A unbemerkt, es sind jedoch auch Symptome wie z.B. Gelbsucht, Übelkeit und Müdigkeit möglich. Die Infektion ist kurze Zeit hoch ansteckend, aber sie wird nicht chronisch und heilt in der Regel folgenlos von selbst aus. Wer die Infektion durchgemacht hat, ist lebenslang gegen Hepatitis A immun. Bei bestimmten Risiko­gruppen wie Senioren, Leberkranken und immun­geschwächten Menschen kann die Hepatitis-A-Infektion jedoch gefährlich werden und sogar zum Leberversagen fu¨hren.

Hepatitis B (HBV)

Hepatitis B ist eine Leberentzündung, die durch das Hepatitis-B-Virus (HBV) hervorgerufen wird. Auch gegen Hepatitis B gibt es eine sichere Impfung. HBV wird über Körperflüssigkeiten übertragen. Kontaminiertes Blut ist besonders ansteckend, doch auch über Sperma, Scheidensekret und ggf. Speichel ist eine Infektion möglich. Eine akute Hepatitis-B-Infektion heilt bei den meisten Menschen in den ersten sechs Monaten von selbst aus; allerdings bleibt das Erbmaterial des Hepatitis-B-Virus trotzdem lebenslang im Körper und insbesondere im Kern der Leberzellen erhalten. Deshalb kann selbst eine „ausgeheilte“ Hepatitis-B-Infektion noch Jahrzehnte später wieder aktiv werden, wenn das Immunsystem unterdrückt wird (z.B. durch Chemotherapien, Knochenmarks­transplantationen oder HIV-Infektionen).

Bei 5-10% der mit HBV infizierten Erwachsenen kommt es zu einer chronischen Leberentzündung, die sich unbehandelt über viele Jahre zu Leberzirrhose und Leberkrebs entwickeln kann. Heutzutage gibt es antivirale Medikamente, die direkt die Virusvermehrung in der Leber unterdrücken. Allerdings müssen dafür die Tabletten jeden Tag als Dauertherapie eingenommen werden. Einige Patienten können auch ein Jahr lang mit Interferon (eine Spritze pro Woche) behandelt werden. Interferon regt das körpereigene Immunsystem an, so dass es dauerhaft die Virusvermehrung unterdrücken kann. Allerdings hat Interferon Nebenwirkungen wie Grippesymptome, Depressionen und Blutbild­veränderungen. Die heute verfügbaren Therapien sind in der Regel nicht heilend.

Verschiedene neue Arzneimittel werden in Studien untersucht. Es wird gehofft, dass künftige Therapien häufiger einen Zustand wie nach einer Spontanheilung erreichen, bei dem das Hepatitis-B-Virus dauerhaft aus dem Blut verschwindet und nur noch Antikörper als Immunreaktion zurückbleiben. Das B-Virus auch aus den Leberzellen zu eliminieren bleibt bislang noch ein weit entfernter Traum.

Hepatitis C (HCV)

Die Hepatitis C wird durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursacht. Gegen dieses Virus gibt es keine Schutzimpfung, aber dafür ist die Infektion heute fast immer heilbar.

Hepatitis C wird vor allem durch direkten Kontakt mit infiziertem Blut übertragen. Die wichtigsten Infektionsursachen sind Blutprodukte vor 1990, Verletzungen, gemeinsam benutztes Spritzbesteck beim Drogengebrauch und schlechte Hygiene bei Piercings, Tätowierungen sowie medizinischen Eingriffen. Das Risiko einer sexuellen Infektion ist deutlich geringer als bei Hepatitis B, steigt aber bei Verletzungen, Menstruation und „harten“ Sexpraktiken.

Nur etwa 20% der akuten Hepatitis-C-Infektionen heilen im ersten halben Jahr von selbst aus. In bis zu 80% der Fälle wird die Hepatitis C chronisch. Anders als bei einer ausgeheilten Hepatitis A oder B ist man nach einer ausgeheilten Hepatitis C nicht immun, sondern kann sich durch kontaminiertes Blut jederzeit wieder mit HCV anstecken. Es scheint keine natürliche Immunität gegen HCV zu geben und dies macht es sehr schwer, eine Schutzimpfung zu entwickeln.

Hepatitis C ist heilbar und bei der Behandlung hat es zwischen 2014 und 2017 eine Revolution gegeben. Frühere Therapien mit Interferon hatten noch viele Nebenwirkungen, waren langwierig und führten nur bei einigen Patienten zur Heilung. Mittlerweile gibt es verschiedene neuartige, antivirale Therapien in Tablettenform. Diese sind verträglicher, dauern in der Regel 8 bis 12 Wochen und heilen Hepatitis C schon beim ersten Versuch in mehr als 95 % der Fälle dauerhaft aus.

Eine diagnostizierte Hepatitis C auszuheilen ist heute – anders als früher – also praktisch kein Problem mehr. Die größte Herausforderung bei HCV ist nun, die noch unentdeckten Betroffenen rechtzeitig zu diagnostizieren, bevor sie schwer erkranken.

Hepatitis D (Delta)

Das Hepatitis-D-Virus kann nur zusammen mit dem Hepatitis-B-Virus existieren, weil es dessen Hülle zur Vermehrung braucht. Es gilt jedoch als gefährlichstes Hepatitis-Virus, weil die Krankheit schwerer verläuft und sich schneller Spätfolgen wie Zirrhose oder Leberkrebs einstellen als bei Menschen, die allein an einer Hepatitis B erkrankt sind. Hepatitis D wird durch Blut- und Sexualkontakte übertragen – entweder gleichzeitig mit Hepatitis B oder später zu einer bereits bestehenden Hepatitis-B-Infektion.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind noch eingeschränkt. Hepatitis-B-Medikamente sind wirkungslos gegen Hepatitis D und derzeit ist Interferon das einzige verfügbare Medikament, welches gegen dieses Virus eine Wirksamkeit zeigt. Interferon kann jedoch nur einen Teil der Hepatitis-D-Infektionen unterdrücken, und selbst dann ist der Therapieerfolg oft nicht von Dauer.

An neuartigen, virushemmenden Medikamenten gegen Hepatitis D wird geforscht. Zudem wird gehofft, heilende Therapien gegen Hepatitis B zu finden, die gleichzeitig dem Delta-Virus die Überlebensgrundlage entziehen. Eine Impfung gegen Hepatitis B schützt auch vor Hepatitis D.

Hepatitis E (HEV)

Hepatitis E wird durch das Hepatitis-E-Virus verursacht; dieses ist das häufigste Hepatitis-Virus in Deutschland. Diese Erkenntnis ist noch recht neu, denn lange Zeit glaubte man, dies sei nur eine Reiseinfektion aus fernen tropischen Ländern; entsprechend wurde häufig gar nicht auf diese Infektion untersucht. Das Robert Koch-Institut schätzt inzwischen, dass jeder sechste Deutsche bereits eine Hepatitis-E-Infektion durchgemacht hat, andere Schätzungen gehen noch höher. In Europa und anderen westlichen Industrieländern ist die Hauptinfektionsquelle rohes Fleisch von Haus- und Wildschwein, beispielsweise Schweinemett, aber auch mit Fäkalien gedüngte Erdbeeren oder Salat können wohl Ursache für eine Hepatitis E sein. Blutprodukte haben ebenfalls zu Übertragungen geführt und diese Quelle soll nun ausgeschaltet werden: In den Jahren 2020 und 2021 wird in zwei Schritten eine Testung aller Blutspenden und -produkte verbindlich eingeführt.

Nahezu alle akuten Hepatitis-E-Infektionen (99%) heilen unbemerkt und ohne Symptome aus. In einigen Fällen können Hepatitis-typische Symptome wie z.B. eine Gelbfärbung der Haut und Augen entstehen. Selten, aber möglich sind auch neurologische Komplikationen wie z.B. Schmerzen oder Lähmungserscheinungen. Zudem sind Schwangere, chronisch Leberkranke oder immungeschwächte Menschen durch Hepatitis E gefährdet. Bei ihnen kann eine Infektion mit HEV zu Komplikationen oder – bei Immunschwäche – auch zu chronischen Verläufen führen. Chronische Hepatitis E ist selten, aber kann innerhalb weniger Jahre zu einer Zirrhose führen. Hepatitis E lässt sich in Notfällen mit Ribavirin ausheilen, welches dafür aber nicht zugelassen und fast nie nötig ist. Ein Impfstoff existiert nur in China und es ist unklar, ob dieser auch gegen den in Europa verbreiteten Typ der Hepatitis-E-Viren schützt.

Bei Risikofaktoren testen lassen

Viele Hepatitis-Infektionen bleiben lange Jahre unbemerkt. Oft gibt es keine oder nur unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Gelenkbeschwerden. Ein typisches Symptom ist beispielsweise eine Gelbfärbung der Haut bzw. der Augen (Ikterus), das aber nicht jeder Mensch mit Hepatitis entwickelt. Auch erhöhte Leberwerte (vor allem die GPT) können ein erster Hinweis auf eine Hepatitis sein, aber nicht jeder Hepatitis-Kranke hat auffällige Leberwerte. Auf der Webseite www.lebertest.de/ können Interessierte anonym herausfinden, ob es bei ihnen Risikofaktoren für eine Hepatitis-Infektion gibt.

Was ist der Welt-Hepatitis-Tag?

Der Welt-Hepatitis-Tag wird global am 28. Juli 2019 begangen und steht dieses Jahr erneut unter dem Motto „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!“ Dieses Motto ist – wie auch das englische Motto „Find the Missing Millions“ – aktueller denn je. Während die chronische Hepatitis-B-Infektion bereits gut kontrollierbar, aber selten heilbar ist, ist Hepatitis C heute praktisch immer heilbar und könnte weltweit eingedämmt werden. Die WHO hat dieses ehrgeizige Ziel für 2030 ebenso gesetzt wie die Bundesregierung mit der BIS2030-Strategie. Die Bundesrepublik Deutschland ist vorbildlich beim Therapiezugang, aber liegt beim Screening hinter anderen Ländern: Nach wie vor ist von einer großen Dunkelziffer von Menschen mit unentdeckter Hepatitis B und C auszugehen und es gibt kaum Bemühungen, dies zu ändern. Derzeit rechnet die WHO deshalb nicht damit, dass Deutschland die bis 2030 gesteckten Eindämmungsziele erreichen kann.

Im Fokus des Welt-Hepatitis-Tages steht, die noch unentdeckten Patienten zu finden, um diese frühzeitig zu behandeln, vor Spätfolgen zu bewahren und Neuinfektionen einzudämmen.

Die World Hepatitis Alliance ist der globale Ausrichter des Welt-Hepatitis-Tages, in Deutschland organisiert die Deutsche Leberhilfe e.V. den Aktionstag. Weitere Informationen rund um den Welt-Hepatitis-Tag finden Sie auf www.welthepatititstag.info

Wer ist die Deutsche Leberhilfe e.V.?

Die Deutsche Leberhilfe e.V. wurde 1987 Jahren von engagierten Patienten gegründet. Der gemeinnützige Verein ist bundesweit tätig und hat sich als Informationsschnittstelle zwischen Ärzten und Leberpatienten etabliert. Die Leberhilfe verfolgt als Hauptziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem sie Patienten und ihre Angehörigen berät und Informationsschriften in verständlicher Sprache herausgibt. Ein weiteres Ziel des Vereins ist, die Bevölkerung u¨ber mögliche Ursachen, Verlauf, Therapie und Verhütung von Leberkrankheiten zu informieren. Langfristig soll dies dazu beitragen, Vorurteile zu entkräften und den schlechten Ruf der Lebererkrankungen als „selbstverschuldete” Krankheiten zu verbessern. In diesem Rahmen ist die Leberhilfe in Deutschland Ausrichter des Welt-Hepatitis-Tages.

Der Verein wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand geleitet und hat in Köln seine Geschäftsstelle, die mit erfahrenen Mitarbeitern besetzt ist. Bei medizinischen Fragen wird die Leberhilfe von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser besteht aus namhaften Fachärzten und Wissenschaftlern, die die Richtigkeit, Aktualität und Seriosität der medizinischen Informationen gewährleisten.

140. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises

Am Montag, 24. Juni 2019, 20 Uhr, findet die 140. Sitzung des Gastroenterologischen Arbeitskreises Herne im Marienhospital Herne, Hölkeskampring 40, 44623 Herne Hörsaal 1, Tagungszentrum Erdgeschoß, statt.

Folgende Beiträge sind bisher eingegangen:

  • Zur Bedeutung des Magenschrittmachers
    M. Zaczek, M. Kemen
  • Kasuistik: Unklarer Oberbauchtumor
    J. Scholle
  • Kasuistik: Vorsorgekoloskopie – was man alles so findet
    D. Hüppe, M. Kemen
  • Peri-interventioneller Umgang mit oralen Antikoagulantien
    M. von der Ohe