
Herne, im März 2005. Lachen ist die beste Medizin: Mit Sekt, Satire und einer Schnapszahl feierte der Gastroenterologische Arbeitskreis Herne sein 10jähriges Bestehen. Beim 55. Treffen des Qualitätszirkels am 14. März standen einmal nicht Magen, Darm und Leber im Mittelpunkt, sondern launige Cartoons. Mehr als 35 gut gelaunte Gäste - Rekordbesuch! - stießen auf die erfolgreiche Arbeit an.
Mit seinem Festvortrag „Medizin im Spiegel der Karikatur“ hatte Prof. Dr. Burkhard May, Leitender Arzt a.D. der Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannsheil in Bochum, das richtige Rezept für einen gelungenen Abend. Anschließend strapazierte Priv. Doz. Dr. Anton Gillessen mit „Antons letztem Fall“ das Zwerchfell seines Publiums, - ein augenzwinkerndes Adieu des ehemaligen Herners, der jetzt eine Klinik in Münster leitet.

Ziel des im März 1995 mit fünf Teilnehmern gegründeten Qualitätszirkels ist es, eine Verbindung zwischen Haus- und Fachärzten zu den Krankenhausmedinern zu schlagen, um auf diese Weise eine integrierte Versorgung der Patienten sicher zu stellen. Heute finden sich regelmäßig bis zu 25 Mediziner zu den Fortbildungen ein, um gemeinsam lokale Leitlinien und Behandlungsleitfäden im Bereich der Magen-Darm-Medizin zu entwickeln.
Der Arbeitskreis - als Fortbildungseinrichtung von der Landesärztekammer zertifiziert - zählt zu den ältesten und erfolgreichsten seiner Art im Bereich Westfalen-Lippe. Dr. Dietrich Hüppe, Sprecher des Berufsverbandes niedergelassener Gastroenterologen (bng) in Westfalen-Lippe und Initiator des Arbeitskreises: „Im Mittelpunkt unserer Qualitätsarbeit steht immer der Patient, für den Ärzte aus Praxis und Klinik gemeinsam ein optimales Diagnostik- und Behandlungsmanagement auf lokaler Ebene entwickeln.